Temporäre Konstruktionen / Multivariante Objekte / kollabierende Konstrukte
- entspringen einer Arbeitsweise, die individuell oder in verschiedenen Kollaborationen seit über zehn Jahren konstant entwickelt und erprobt wird. Temporäre Konstruktionen sind in den vergangenen Jahren im öffentlichen Raum, in Institutionen, in Ausstellungen, bei Festivals, im Theater, in allen Schulstufen bis hin zur KiTa mit 2-Jährigen entstanden.
Kern der Sache ist die Erforschung der interdependenten Prozesse und ephemeren Zustände von Material- und Kooperationsprozessen in Kunst- und Alltagspraxis. Gleichzeitig modellhaft und direkt werden diese mittels temporärer Verbindung verschiedener vorfabrizierter Elemente erzeugt. Durch aktive Involvierung vermeintlich Außenstehender verflacht die Hierarchie zwischen Schaffen und Rezeption einer künstlerischen Arbeit. Die Wiederverwertung der Elemente folgt einer ökologisch und ökonomisch nachhaltigen Logik, welche die Reliquienhaftigkeit eines Kunstwerkes durchbricht.
Die Arbeitsweise ist gleichzeitig sehr niedrigschwellig zugänglich, spielerisch und kommunikativ, wie auch verbunden mit Diskursen aus Feldern der Psychologie (Setting/Kognition/Entscheidungstheorie), Architektur (Statik/Form/Nutzen), Sozialwissenschaften (Prozesse/Partizipation), Pädagogik (Offenheit/Kommunikation), Physik (Möglichkeitsraum/Multidimensionalität), Philosophie (Zusammenhänge/Potentiale/Pragmatismus) und Politik (Demokratie/Kooperation/Autorität/Prozesse/Fragilität). 
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